Der Orionnebel (Messier 42) ist einer der bekanntesten und am einfachsten zu beobachtenden Emissionsnebel am Himmel.
🔭Lage
- Er befindet sich im Sternbild Orion, direkt im „Schwertgehänge“ unterhalb des Oriongürtels.
- Entfernung: ca. 1.344 Lichtjahre von der Erde entfernt.
- Größe: Rund 24 Lichtjahre Durchmesser; am Himmel wirkt er so groß wie etwa der 4-fache Vollmond.
- Helligkeit: Mit einer visuellen Helligkeit von etwa 4 mag ist er sogar mit bloßem Auge als verschwommener Lichtfleck sichtbar.
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Eigenschaften
- Typ: Emissionsnebel (H-II-Region), in dem Wasserstoffgas durch die intensive Strahlung junger Sterne zum Leuchten angeregt wird.
- Sternentstehung: Der Orionnebel ist eine riesige Sternenwiege – in ihm entstehen ständig neue Sterne.
- Trapez-Sternhaufen: Im Zentrum des Nebels liegt der offene Sternhaufen Trapezium, bestehend aus vier besonders hellen, jungen Sternen. Diese Sterne sind verantwortlich für das starke Leuchten des Nebels.
- Farbe: Auf Astrofotos erscheint der Nebel farbenprächtig: leuchtend rot (Hα-Strahlung von ionisiertem Wasserstoff), grünlich-blau (Sauerstoff-Emissionen) und stellenweise violett.
✨ Beobachtung
- Mit bloßem Auge: Als diffuses Lichtfleckchen im Schwert des Orion.
- Fernglas: Deutlich sichtbarer Nebel mit ausgedehnter Form.
- Teleskop: Schon bei kleinen Teleskopen (ab 80 mm Öffnung) sind Strukturen erkennbar; bei größeren Öffnungen zeigen sich dunkle Staubwolken und die filigranen Gasverästelungen.
- Astrofotografie: Langzeitbelichtungen offenbaren die spektakulären Farben und Details, die visuell kaum wahrnehmbar sind.
👉 Kurz gesagt
- Der Orionnebel ist eine der schönsten und spektakulärsten Sternentstehungsregionen unserer Milchstraße – ein echtes Highlight für Hobby- und Profiastronomen.
Equipment:
Skywatcher 150 PDS
Kamera:
Canon 600 D (a)
Filter:
No
Belichtungszeit:
6 Std.
